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Im Wald - Wo alles beginnt

Der Wald als Erholungsraum und Wirtschaftsfaktor

Das Rauschen der Blätter, Vogelgezwitscher, der Duft von Harz, Pilzen, Erde, die grobe Rinde einer Fichte, die glatte einer Buche – der Wald spricht alle Sinne des Menschen an. Viele Studien haben bewiesen: Der Aufenthalt im Wald wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Menschen, die viel Zeit im Wald verbringen, sind gesünder, erkranken seltener und leben länger. Schon ein kurzer Waldspaziergang baut Stress ab, senkt den Pulsschlag und entspannt den Geist.

Im Altertum und im Mittelalter galten die Wälder als dunkel und geheimnisvoll. Hier lebten Fabelwesen, wilde Tiere, aber auch freundliche, hilfsbereite Waldgeister. Später, im 18. und 19. Jahrhundert, wurde der Wald von den Philosophen, Dichtern und Malern der Romantik überhöht und idealisiert: Der „holde Tann“ wurde zum Sehnsuchtsort der Städter, zum Sinnbild für das Ursprüngliche und Ungezähmte der Natur. 

Und heute? Nach wie vor bietet der Wald den Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna, schützt im Gebirge vor Muren und Lawinen. Doch er wurde auch zu einem wichtigen Erholungsraum für den Menschen und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Rund 300.000 Menschen leben in Österreich vom Wald und von der Holzverarbeitung. Sie erwirtschaften jährlich etwa 12 Milliarden Euro, das entspricht 4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). 70 % der Produktion gehen in den Export. Österreichs Wald ist fest in privater Hand: 82% der Forstfläche verteilen sich auf rund 145.000 private Eigentümer. Die restlichen 18%, der sogenannte „öffentliche Wald“, gehören den Österreichischen Bundesforsten, Ländern und Gemeinden. 

Österreichs Waldfläche nimmt zu

Fast die Hälfte des österreichischen Bundesgebietes – rund vier Millionen Hektar – sind mit Wald bedeckt. In den heimischen Wäldern stehen etwa 3,4 Milliarden Bäume: 400 für jeden Einwohner. 
Laut Österreichischer Waldinventur ÖWI des Bundesforschungszentrums für Wald nimmt die Waldfläche jährlich um 4.300 ha zu: Es wächst mehr Holz nach, als genutzt wird. In den vergangenen Jahren ist ein klarer Trend zu laubholzreicheren Mischbeständen erkennbar. 
Die Fichtenreinbestände gingen zwischen 2000 und 2008 um 126.000 ha zurück. 
Gleichzeitig nahmen Laubholz- und Mischbestände um 38.000 ha zu.

Der Wald trägt zum Klimaschutz bei
Wälder sind wertvolle Kohlenstoffspeicher, die wesentlich dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu vermindern: Allein im österreichischen Wald sind ca. 890 Millionen Tonnen Kohlenstoff gebunden. Das entspricht rund 3,3 Milliarden Tonnen CO2 und damit etwa der 35-fachen Menge, die jährlich an Treibhausgasen in Österreich ausgestoßen wird. Und mit dem Zuwachs an Holz wird auch dieser Kohlenstoffspeicher größer. 

Holzprodukte sind CO2-Speicher
Wird ein Baum zur Holzproduktion genutzt, so bleibt der Kohlenstoff für die gesamte Lebensdauer des Produkts darin gebunden: Das Holzprodukt wird zum dauerhaften Kohlenstoffspeicher. Frei wird er erst, wenn das Holz z. B. verbrannt wird oder verrottet. Somit sind nicht nur Wälder, sondern auch sämtliche Produkte aus Holz (Häuser, Möbel, Fußböden etc.) wichtige Kohlenstoffspeicher. 
Zusätzlich verhindert die Verwendung von Holz jene CO2-Emissionen, die durch kohlendioxid-intensive, klimaschädliche fossile Brennstoffe oder energieaufwendig produzierte Materialien wie Kunststoffe entstanden wären.

Die Magie der Bäume
Trotz aller rationaler Betrachtung des praktischen Nutzens von Forstwirtschaft und Holz haben der Wald und die Bäume ihre uralte Magie bis heute nicht verloren. So etwa ist nach dem keltischen Baumkreis jedem Menschen abhängig von seinem Geburtsdatum ein persönlicher Lebensbaum mit typischen Charaktereigenschaften zugeordnet. 21 Baumarten – von Ahorn, Baum der Freiheit, bis Zypresse, Baum der Ewigkeit – sollen durch die symbolische Kraft und Unvergänglichkeit der Natur dem Menschen das ganze Leben hindurch Halt und Orientierung geben. 

 

PEFC: Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Wir bei TRAPA Böden legen großen Wert auf den sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt. Daher stammt das Holz für unsere Naturholzböden aus PEFC-zertifizierter, europäischer Forstwirtschaft. Auch wir als Unternehmen TRAPA sind zertifiziert.

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ist eine weltweit tätige Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Das PEFC-Zertifikat basiert auf den strengen Kriterien der europäischen Forstminister zum Schutz der Wälder.

Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel, wie eben unser TRAPA Parkett, kommen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft - garantiert nicht aus fragwürdiger Herkunft.