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Der Reiz der Moohreiche

Verarbeitungskette eines Moohreiche-Bodens

Mooreiche ist Eichenholz, das über Jahrtausende hinweg in Mooren oder Sümpfen unter Luftabschluss verborgen blieb, und dabei einen physikalisch-chemischen Umwandlungsprozess durchlief. Diesen natürlichen Alterungsprozess ahmen wir bei unserer Moohreiche* im Zeitraffer nach: Beste französische Traubeneiche wird mit Wärme und Druck behandelt. Je nachdem, wie lange diese Kräfte auf das Holz einwirken, entstehen verschieden stark ausgeprägte Farbtöne zwischen Gold- und Kaffeebraun. Außerdem wird das Eichenholz noch widerstandsfähiger, dauerhafter und langlebiger, als es von Natur aus schon ist.
 

100% Eigenfertigung in den österreichischen TRAPA-Werkstätten

Vom Trocknen des Schnittholzes über die Wärmedruckbehandlung und das Verleimen der einzelnen Schichten bis zur Oberflächenveredelung des fertigen Bodens mit Naturöl: Alle Verarbeitungsschritte der Moohreiche-Böden laufen in unseren eigenen Werksätten ab - in St. Veit an der Glan in Kärnten bzw. in Traunkirchen in Oberösterreich.

Für unsere Moohreiche-Böden verarbeiten wir erstklasssige französische Traubeneiche aus dem Elsass. Zum Abbau der inneren Spannungen trocknet das Holz nach dem Einschnitt bei TRAPA ein Jahr lang an der frischen Luft. Nach der Lufttrocknung wird die - auch für hochwertige Weinfässer verwendete - Traubeneiche mit Hilfe von Wärme und Luft auf die Ausgleichsfeuchtigkeit von 7% schonend kammergetrocknet.
 
Nach Abbau der inneren Holzspannungen behandeln wir die Traubeneiche in einem rohrenförmigen Ofen bei 120°C und einem Unterdruck von 18 Bar mit Wasserdampf: Der Zucker im Holz (Xylose) karamellisiert und der typische Farbton der Moohreiche entsteht.
 
Erst nach dem etwa ein Jahr dauernden gründlichen Trocknungsprozess und der anschließenden schonenden Wärmedruckbehandlung verarbeiten wir die Traubeneiche zu Moohreiche-Böden. Unser gesamte Farbenvielfalt samt Sortierungen finden Sie auf unserer Homepage unter Farben.                                                                            


*Wir schreiben unsere "Moohreiche" bewusst mit "h", um eine Verwechslung mit echter "Mooreiche" zu vermeiden.